Hunde der Einsamkeit

Die Musik als Initiation – Parallelprodukt: die Doppel-CD

Und da war und ist vor allem Rainer Paul. Der Gitarrist und musikalische Partner von Peter Wagner (Eros Kadaver und sein Fürst) arrangierte, parallel zur filmischen Wucherung, einen Song nach dem anderen aus der neu zum Leben erweckten Songwriter-Identität des Regisseurs, sodass zugleich mit der Erstpräsentation des FilmMusikPoems auch die gleichnamige Doppel-CD mit 20 Songs erscheint. Rainer Paul spielte den Großteil der Musik aber nicht nur selbst ein, er steuerte auch einige Musikstücke für den Film bei.

 

So wenig konkret die Vorstellungen auf das filmische Endprodukt am Beginn der Arbeit gewesen sein mögen, so klar war von Anfang an die dramatische Verquickung der parallel zu den Episoden entstehenden Songs mit den bewegten Bildern. Keineswegs erfüllt die Musik dabei die suggestive Funktion sonst üblicher Filmmusik, sie ist im Gegenteil emanzipierter Partner, ja Konterpart in ihrem Zusammenwirken mit den einzelnen Episoden. Insofern lässt sich durchaus von einem Musikfilm sprechen, der – entsprechend der Vorgabe der Musik als eigenständiger dramatischer Körper – bei der Vorführung des Films in einer Mischung aus Live-Musik und Playback begleitet wird.

 

 

Gut die Hälfte der Songs wurden nicht nur für den Film, sondern vornehmlich auch für die Stimme von Eveline Rabold geschrieben und komponiert. Neben Peter Wagner als männlichem Gesangspart sind auf der CD die Stimmen von Sabrina Rupp, Marco Blacetta, Philipp Eisenmann, Christian Keglovits und des Kammerlchores zu hören. Mit kleineren, aber signifikanten Beiträgen sind u.a. Ferry Janoska (Streichquartett-Arrangement für das Lied „Das Kätzchen und der Krieg“ sowie mit einer Klaviereinspielung), Alexander Pongracz (Klarinette), Gerhard Lehner (Saxophon), Vlado Blum (Akkordeon), Michael Pilecky (Percussion) und das Streichensemble „Der Fluss“ vertreten.

 

CD "Hunde der Einsamkeit" / Euro 19,90

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